physar / Track
Agentic AI
Wann ein Agent das richtige Werkzeug ist — und wann nicht: Kontroll-Schleifen, Kontext und Memory, Tool-Use, Umgebungszugriff, Sicherheit, Betrieb, Evaluation und Vorfälle. Autonomie ist ein Trade-off, kein Ziel.
Track Boss · Abschlusslage
Capstone: wenn mehrere Achsen gleichzeitig ziehen
Eine verdichtete Lage mit interaktiver Mission. Spiele sie zum Abschluss oder früh als anspruchsvollen Realitätscheck.
Dein Weg durch „Agentic AI“
Erste Session
Grundlagen: Agent oder Workflow — und wann keins von beidem
~30 Min
Erste Woche (Richtwert ~45 Min)
Summe: ~30 Min
Das erste Modul wird immer vollständig eingeplant; deshalb kann die Summe über dem Richtwert liegen.
Zwischenziele
Praktisches Ergebnis
Danach ordnest du ein System am Kontrollfluss ein statt an seiner Selbstbeschreibung. · Du erkennst die fünf Muster, die mit festem Ablauf auskommen — und die Bedingung, unter der jedes passt. · Du weißt, wann ein Agent das falsche Werkzeug ist und welche Messung eine Architekturentscheidung trägt. · Danach führst du Werkzeugfehler so zurück, dass die Schleife sie lesen und darauf reagieren kann. · Du setzt Zielbedingung und harten Deckel als zwei getrennte Abbruchbedingungen und weißt, was beim Greifen passieren muss. · Du unterscheidest Stillstand von Ressourcenverbrauch und wählst zwischen Reagieren, Planen und festem Gerüst. · Danach entscheidest du für jeden Inhalt, ob er in den Vorspann, ins Memory oder in eine Abfrage gehört. · Du ziehst Sichtbarkeitsgrenzen in der Ausführungsschicht statt im Prompt und kennst die drei Achsen jedes Memory-Eintrags. · Du gestaltest den Leerfall als Ergebnis und erkennst, wann Aufräumen im Kontext mehr kostet als es spart. · Danach entwirfst du Werkzeugdefinitionen als Schnittstelle für einen Leser, der nur den Text hat. · Du legst überlappende Werkzeuge zusammen, statt die Menge um ein weiteres zu ergänzen. · Du sicherst irreversible Aktionen strukturell ab, sodass der gefährliche Aufruf nicht formulierbar ist. · Danach prüfst du eine Ausführungsumgebung entlang von fünf Achsen statt entlang einer Bezeichnung. · Du erkennst die gefährliche Kombination aus privaten Daten, fremden Inhalten und Ausgangskanal — und entfernst ein Bein davon. · Du entscheidest zwischen Programmierschnittstelle und Oberflächenautomatisierung mit der Zurechenbarkeit im Blick. · Danach unterscheidest du Maßnahmen, die Wahrscheinlichkeit verschieben, von solchen, die etwas erzwingen. · Du erkennst geliehene Autorität und reichst die Identität des Auslösers bis ins Zielsystem durch. · Du behandelst Modellausgaben vor der Weitergabe mit Null-Vertrauen und trennst Struktur von Wert. · Danach prüfst du vor jeder Zerlegung die billigeren Hebel, die an derselben Ursache drehen. · Du formulierst Teilaufträge mit Ziel, Ausgabeformat, Werkzeugen und ausdrücklichen Ausschlüssen. · Du erkennst, wann Abstimmungsbedarf zwischen Unteragenten beweist, dass die Aufgabe eine Kette ist. · Danach prüfst du die Wirkung einer Aktion am Zustand statt an der Rückmeldung des Werkzeugs. · Du stufst Aktionen nach Wiederholbarkeit ein und behandelst die zweideutige Fehlerklasse richtig. · Du baust Läufe, die ehrlich scheitern können, weil ihr Ergebnisformat ein Feld dafür hat. · Danach zerlegst du Agentenkosten in festen Vorspann und wachsenden Verlauf und wählst je Treiber die Maßnahme. · Du legst Laufzustand so ab, dass ein Neustart nicht bei null beginnt, und setzt Zeitgrenzen auf drei Ebenen. · Du begrenzt Last am schwächsten Glied und erzwingst Budgets dort, wo sie nicht umgangen werden können. · Danach versionierst du Anweisung, Werkzeuge, Modell und Grenzen als eine Einheit. · Du bewertest Läufe über Trajektorie, Varianz und Aufwand statt über eine Endantwort in einem Durchlauf. · Du wählst zwischen Schattenbetrieb und Canary und planst Rollback samt Kompensation vor dem Start. · Danach unterscheidest du Nachweise aus Aufzeichnungen von Selbsterklärungen des Modells. · Du stufst Eingriffe so ab, dass die günstige Stufe die häufige ist — und planst den Preis des Stoppens ein. · Du platzierst Freigaben dort, wo sie selten genug für Aufmerksamkeit sind, und baust einen Rückweg in den Lauf. · Danach erkennst du alle Stellen, an denen ein Agentenlauf Kopien personenbezogener Daten erzeugt. · Du setzt Datenminimierung an der Werkzeugrückgabe um statt im Prompt. · Du stellst Löschbarkeit beim Schreiben her und ziehst eine Zurechnungskette bis in die Zielsysteme. · Danach dämmst du ein, bevor du verstehst — mit einer Stufe, die Wirkung stoppt und Diagnose erhält. · Du bestimmst den Wirkungsradius über die Korrelationskennung statt über ein Zeitfenster. · Du sortierst Wirkungen nach Kompensierbarkeit und knüpfst den Wiederanlauf an prüfbare Bedingungen. · Danach benennst du zu jeder Entscheidung die ausschlaggebende Achse und eine messbare Umkehrschwelle. · Du löst gefährliche Kombinationen auf, statt sie zu überwachen, und staffelst Aufwand nach Rückholbarkeit. · Du erkennst, wann keine der Optionen trägt und die Aufgabe neu zu schneiden ist.
Voraussetzungen
Der Katalog weist keine formalen Voraussetzungen aus — beim ersten sichtbaren Modul starten.
Pausieren & Fortsetzen
Nach jedem Modul kannst du pausieren und später fortsetzen. Ohne Konto hängt der gespeicherte Stand von den Browserdaten ab; mit Konto wird er geräteübergreifend synchronisiert.