physar / Track

Datenbankadministration für Sysadmins

Relationale Datenbanken sicher grundbetreiben: Transaktionen, Backups, Rechte, Locks und Performance ohne vorschnelle Datenmanipulation.

Beginner

2 Module

Grundlagen und Vokabular — der sichere Einstieg.

Intermediate

6 Module

Belastbare Entscheidungen im Normalbetrieb.

Advanced

5 Module

Grenzfälle, Trade-offs und Betrieb unter Druck.

Track Boss · Abschlusslage

Capstone: vier Muster, fünf Fragen und die Reihenfolge unter Druck

Eine verdichtete Lage mit interaktiver Mission. Spiele sie zum Abschluss oder früh als anspruchsvollen Realitätscheck.

Boss betreten →

Dein Weg durch „Datenbankadministration für Sysadmins

~585 Min·13 Module sichtbar

Erste Session

Datenbank-Grundlagen: Ebenen, Transaktionen und das, was schon da ist

~45 Min

Start →

Erste Woche (Richtwert ~45 Min)

  1. 1. Datenbank-Grundlagen: Ebenen, Transaktionen und das, was schon da ist~45 Min

Summe: ~45 Min

Das erste Modul wird immer vollständig eingeplant; deshalb kann die Summe über dem Richtwert liegen.

Zwischenziele

Beginner2 Module · ~90 Min
Intermediate6 Module · ~270 Min
Advanced5 Module · ~225 Min

Praktisches Ergebnis

Du ordnest eine Meldung wie „die Datenbank ist voll“ der richtigen Ebene zu — Volume, Datenbank oder Tabelle — und wählst das Werkzeug, das auf dieser Ebene antwortet. · Du legst den Umfang einer Transaktion ausdrücklich fest und kennst das voreingestellte Fehlerverhalten beider Systeme, statt dich auf Autocommit zu verlassen. · Du trennst umkehrbare von nicht umkehrbaren Eingriffen und begründest, warum eine Sitzung zu beenden keine Abkürzung ist. · Du liest aus einem Fehlerbild ab, ob eine Anmeldung oder eine Berechtigung gescheitert ist, und öffnest die passende Stelle statt der erstbesten. · Du rechnest effektive Rechte aus direkter Vergabe, Rollenmitgliedschaft und der Sammelrolle `public` zusammen — einschließlich der Stufe, auf der gar nicht mehr geprüft wird. · Du regelst Bestand und Zuwachs getrennt und schneidest Anwendungs-, Auslieferungs- und Sicherungsidentitäten so zu, dass ein Fehler nicht beide Seiten trifft. · Du benennst die beobachtete Anomalie, bevor du eine Isolationsstufe wählst, und kennst die Stellen, an denen PostgreSQL und SQL Server bei gleichem Stufennamen verschieden arbeiten. · Du unterscheidest Leser, die auf Schreiber warten, von Schreibern, die aufeinander warten — und weißt, dass nur der erste Fall über Sichtbarkeit lösbar ist. · Du schneidest den Umfang einer Transaktion nach dem, was zurücknehmbar ist, und baust die Wiederholung, bevor du höher stufst. · Du formulierst die Sicherungsfrage als Zusage — welcher Zeitpunkt, welche Dauer, wessen Entscheidung — und leitest daraus Modell und Archivierung ab statt umgekehrt. · Du erkennst einen verstopften Abfluss: unaufhörlich wachsendes Transaktionsprotokoll oder volllaufendes `pg_wal/`, und kennst die jeweilige Ursache und ihren Preis. · Du unterscheidest Nachweise, die Wiederherstellbarkeit belegen, von solchen, die nur belegen, dass ein Auftrag gelaufen ist. · Du entscheidest vor jeder Messung, ob die Frage eine Momentaufnahme oder aufgelaufene Zähler verlangt — und liest bei Zählern den Bezugszeitraum mit aus. · Du liest Sitzungsübersichten zusammen mit ihrem Zustandsfeld und erkennst die Fälle, in denen leere Felder fehlende Rechte statt Ruhe bedeuten. · Du suchst nach Wartevorgängen statt nach Auslastung und formulierst daraus eine Hypothese, die sich gegen eine zweite Quelle prüfen lässt. · Du holst vor jeder Indexentscheidung einen Plan mit echten Zahlen und hältst Schätzung gegen Wirklichkeit, statt nach Laufzeit zu optimieren. · Du beurteilst einen Indexkandidaten über Selektivität und rechnest Schreibkosten sowie das Aufbaufenster dagegen. · Du behandelst automatisch erzeugte Indexvorschläge als Hinweis je Einzelabfrage und führst die Zusammenschau selbst. · Du trennst in einer Wartekette den Verursacher von den Folgen und greifst an der einen Stelle ein, die selbst nicht wartet. · Du wählst zwischen Abbrechen und Beenden bewusst und prüfst die Wirkung in der Sitzungsübersicht, statt dich auf einen Rückgabewert zu verlassen. · Du rechnest die Dauer des Zurücknehmens in die Entscheidung ein und sicherst flüchtige Beweise, bevor der Eingriff sie beseitigt. · Du unterscheidest Aufblähung von echtem Datenwachstum und wählst danach zwischen Aufräumen, Archivieren und Kapazität. · Du weißt, welche Maßnahmen Platz an das Betriebssystem zurückgeben und welche ihn nur intern wiederverwendbar machen — samt Sperre und Platzbedarf der teuren Wege. · Du ordnest ein Wartungsfenster so, dass jede Arbeit der nächsten zuarbeitet, und kennst die Lücken, die die Automatik bewusst offen lässt. · Du schlägst die Sperrstufe je Unterbefehl nach und weißt, dass eine Zusammenfassung die strengste für alle erzwingt — einschließlich der Sperre auf referenzierten Tabellen. · Du setzt eine Sperr-Zeitgrenze in der Migrationssitzung, damit ein Wartefall zum sichtbaren Fehlschlag wird statt zum stillen Ausfall. · Du lieferst Schemaänderungen in rückwärtskompatiblen Schritten aus und benennst den Rückweg, bevor der zusammenziehende Schritt kommt. · Du trennst, wogegen Replikation schützt und wogegen nur eine Sicherung hilft, und vertrittst beide Kosten getrennt. · Du wählst die Übertragungsart über die zugesagte Verlustgrenze und prüfst das Gegenstück, ohne das die Einstellung wirkungslos bleibt. · Du benennst Entscheidungsweg und Umschaltmechanismus, kennst den entarteten Zustand nach einem Failover und den Split-Brain-Fall samt seiner Unumkehrbarkeit. · Du benennst die Bedrohung, bevor du ein Schutzverfahren wählst, und liest dessen dokumentierte Grenze mit. · Du klärst die Schlüsselverwahrung als Teil der Einführung — nicht als späteren Schritt — und prüfst sie im Wiederherstellungstest auf getrennter Instanz. · Du wandelst Produktivdaten vor der Weitergabe um und gleichst Löschzusagen gegen die Aufbewahrungsdauer der Sicherungen ab. · Du unterscheidest Neben- und Hauptversionswechsel und schätzt den Aufwand nach der Art der Änderung statt nach Gewohnheit. · Du wählst Verfahren und Betriebsart danach, welchen Rückweg sie offenlassen — und weißt, dass eine physische Sicherung keiner über die Formatgrenze ist. · Du benennst den Punkt ohne Rückweg samt Abbruchkriterium vor dem Fenster und planst Sicherungskette und Statistiken als Nacharbeit ein. · Du erkennst die vier wiederkehrenden Muster in einem unbekannten System und leitest daraus die richtigen Prüffragen ab. · Du hältst die Reihenfolge — einordnen, beobachten, sichern, eng eingreifen, unabhängig prüfen — auch unter Zeitdruck ein. · Du unterscheidest technische von fachlichen Entscheidungen und eskalierst die zweiten, statt sie nachts allein zu treffen.

Voraussetzungen

Der Katalog weist keine formalen Voraussetzungen aus — beim ersten sichtbaren Modul starten.

Pausieren & Fortsetzen

Nach jedem Modul kannst du pausieren und später fortsetzen. Ohne Konto hängt der gespeicherte Stand von den Browserdaten ab; mit Konto wird er geräteübergreifend synchronisiert.