physar / Track
Datenbankadministration für Sysadmins
Relationale Datenbanken sicher grundbetreiben: Transaktionen, Backups, Rechte, Locks und Performance ohne vorschnelle Datenmanipulation.
Beginner
2 ModuleGrundlagen und Vokabular — der sichere Einstieg.
Intermediate
6 ModuleBelastbare Entscheidungen im Normalbetrieb.
Advanced
5 ModuleGrenzfälle, Trade-offs und Betrieb unter Druck.
Track Boss · Abschlusslage
Capstone: vier Muster, fünf Fragen und die Reihenfolge unter Druck
Eine verdichtete Lage mit interaktiver Mission. Spiele sie zum Abschluss oder früh als anspruchsvollen Realitätscheck.
Dein Weg durch „Datenbankadministration für Sysadmins“
Erste Session
Datenbank-Grundlagen: Ebenen, Transaktionen und das, was schon da ist
~45 Min
Erste Woche (Richtwert ~45 Min)
Summe: ~45 Min
Das erste Modul wird immer vollständig eingeplant; deshalb kann die Summe über dem Richtwert liegen.
Zwischenziele
Praktisches Ergebnis
Du ordnest eine Meldung wie „die Datenbank ist voll“ der richtigen Ebene zu — Volume, Datenbank oder Tabelle — und wählst das Werkzeug, das auf dieser Ebene antwortet. · Du legst den Umfang einer Transaktion ausdrücklich fest und kennst das voreingestellte Fehlerverhalten beider Systeme, statt dich auf Autocommit zu verlassen. · Du trennst umkehrbare von nicht umkehrbaren Eingriffen und begründest, warum eine Sitzung zu beenden keine Abkürzung ist. · Du liest aus einem Fehlerbild ab, ob eine Anmeldung oder eine Berechtigung gescheitert ist, und öffnest die passende Stelle statt der erstbesten. · Du rechnest effektive Rechte aus direkter Vergabe, Rollenmitgliedschaft und der Sammelrolle `public` zusammen — einschließlich der Stufe, auf der gar nicht mehr geprüft wird. · Du regelst Bestand und Zuwachs getrennt und schneidest Anwendungs-, Auslieferungs- und Sicherungsidentitäten so zu, dass ein Fehler nicht beide Seiten trifft. · Du benennst die beobachtete Anomalie, bevor du eine Isolationsstufe wählst, und kennst die Stellen, an denen PostgreSQL und SQL Server bei gleichem Stufennamen verschieden arbeiten. · Du unterscheidest Leser, die auf Schreiber warten, von Schreibern, die aufeinander warten — und weißt, dass nur der erste Fall über Sichtbarkeit lösbar ist. · Du schneidest den Umfang einer Transaktion nach dem, was zurücknehmbar ist, und baust die Wiederholung, bevor du höher stufst. · Du formulierst die Sicherungsfrage als Zusage — welcher Zeitpunkt, welche Dauer, wessen Entscheidung — und leitest daraus Modell und Archivierung ab statt umgekehrt. · Du erkennst einen verstopften Abfluss: unaufhörlich wachsendes Transaktionsprotokoll oder volllaufendes `pg_wal/`, und kennst die jeweilige Ursache und ihren Preis. · Du unterscheidest Nachweise, die Wiederherstellbarkeit belegen, von solchen, die nur belegen, dass ein Auftrag gelaufen ist. · Du entscheidest vor jeder Messung, ob die Frage eine Momentaufnahme oder aufgelaufene Zähler verlangt — und liest bei Zählern den Bezugszeitraum mit aus. · Du liest Sitzungsübersichten zusammen mit ihrem Zustandsfeld und erkennst die Fälle, in denen leere Felder fehlende Rechte statt Ruhe bedeuten. · Du suchst nach Wartevorgängen statt nach Auslastung und formulierst daraus eine Hypothese, die sich gegen eine zweite Quelle prüfen lässt. · Du holst vor jeder Indexentscheidung einen Plan mit echten Zahlen und hältst Schätzung gegen Wirklichkeit, statt nach Laufzeit zu optimieren. · Du beurteilst einen Indexkandidaten über Selektivität und rechnest Schreibkosten sowie das Aufbaufenster dagegen. · Du behandelst automatisch erzeugte Indexvorschläge als Hinweis je Einzelabfrage und führst die Zusammenschau selbst. · Du trennst in einer Wartekette den Verursacher von den Folgen und greifst an der einen Stelle ein, die selbst nicht wartet. · Du wählst zwischen Abbrechen und Beenden bewusst und prüfst die Wirkung in der Sitzungsübersicht, statt dich auf einen Rückgabewert zu verlassen. · Du rechnest die Dauer des Zurücknehmens in die Entscheidung ein und sicherst flüchtige Beweise, bevor der Eingriff sie beseitigt. · Du unterscheidest Aufblähung von echtem Datenwachstum und wählst danach zwischen Aufräumen, Archivieren und Kapazität. · Du weißt, welche Maßnahmen Platz an das Betriebssystem zurückgeben und welche ihn nur intern wiederverwendbar machen — samt Sperre und Platzbedarf der teuren Wege. · Du ordnest ein Wartungsfenster so, dass jede Arbeit der nächsten zuarbeitet, und kennst die Lücken, die die Automatik bewusst offen lässt. · Du schlägst die Sperrstufe je Unterbefehl nach und weißt, dass eine Zusammenfassung die strengste für alle erzwingt — einschließlich der Sperre auf referenzierten Tabellen. · Du setzt eine Sperr-Zeitgrenze in der Migrationssitzung, damit ein Wartefall zum sichtbaren Fehlschlag wird statt zum stillen Ausfall. · Du lieferst Schemaänderungen in rückwärtskompatiblen Schritten aus und benennst den Rückweg, bevor der zusammenziehende Schritt kommt. · Du trennst, wogegen Replikation schützt und wogegen nur eine Sicherung hilft, und vertrittst beide Kosten getrennt. · Du wählst die Übertragungsart über die zugesagte Verlustgrenze und prüfst das Gegenstück, ohne das die Einstellung wirkungslos bleibt. · Du benennst Entscheidungsweg und Umschaltmechanismus, kennst den entarteten Zustand nach einem Failover und den Split-Brain-Fall samt seiner Unumkehrbarkeit. · Du benennst die Bedrohung, bevor du ein Schutzverfahren wählst, und liest dessen dokumentierte Grenze mit. · Du klärst die Schlüsselverwahrung als Teil der Einführung — nicht als späteren Schritt — und prüfst sie im Wiederherstellungstest auf getrennter Instanz. · Du wandelst Produktivdaten vor der Weitergabe um und gleichst Löschzusagen gegen die Aufbewahrungsdauer der Sicherungen ab. · Du unterscheidest Neben- und Hauptversionswechsel und schätzt den Aufwand nach der Art der Änderung statt nach Gewohnheit. · Du wählst Verfahren und Betriebsart danach, welchen Rückweg sie offenlassen — und weißt, dass eine physische Sicherung keiner über die Formatgrenze ist. · Du benennst den Punkt ohne Rückweg samt Abbruchkriterium vor dem Fenster und planst Sicherungskette und Statistiken als Nacharbeit ein. · Du erkennst die vier wiederkehrenden Muster in einem unbekannten System und leitest daraus die richtigen Prüffragen ab. · Du hältst die Reihenfolge — einordnen, beobachten, sichern, eng eingreifen, unabhängig prüfen — auch unter Zeitdruck ein. · Du unterscheidest technische von fachlichen Entscheidungen und eskalierst die zweiten, statt sie nachts allein zu treffen.
Voraussetzungen
Der Katalog weist keine formalen Voraussetzungen aus — beim ersten sichtbaren Modul starten.
Pausieren & Fortsetzen
Nach jedem Modul kannst du pausieren und später fortsetzen. Ohne Konto hängt der gespeicherte Stand von den Browserdaten ab; mit Konto wird er geräteübergreifend synchronisiert.