Hyper-V und virtuelle Workloads
Einführung · 4 Abschnitte · ~11 Min Lesezeit · Stand
Virtuell heißt nicht folgenlos
Hyper-V verschiebt Hardwaregrenzen, hebt sie aber nicht auf. CPU- und Speicherdruck, Storage-Latenz, virtuelle Netzwerke, Checkpoints und Hostwartung beeinflussen mehrere Workloads gleichzeitig. Ein VM-Snapshot ist besonders kein Ersatz für eine anwendungskonsistente Sicherung.
Vier Betriebsachsen
| **Hostkapazität** | Reserve, Overcommit und Wartung betreffen mehrere Gäste gleichzeitig. |
|---|---|
| **Storage** | Latenz und IOPS wirken sich auf alle VMs desselben Pfads aus; Kapazität allein genügt nicht. |
| **Netzwerk** | vSwitch, VLAN und Uplink bestimmen den Clientpfad jeder VM. |
| **Recovery** | Backup, applikationskonsistente Wiederherstellung und Test entscheiden über RTO/RPO. |
Im Check
- Workload und Abhängigkeiten klassifizieren
- Host-, Storage- und Netzsignale getrennt messen
- Begrenzte Maßnahme mit Kapazitätsreserve wählen
- Gastdienst und Clientpfad verifizieren
Transfer
- Eine laufende VM beweist keine gesunde Anwendung.
- Checkpoint, Backup und Replikation haben unterschiedliche Recovery-Eigenschaften.
- Hoständerungen werden nach gemeinsamer Wirkung auf alle Gäste geplant.