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Kosten und Dimensionierung

Wo das Geld in einer Sitzungsplattform hingeht: Nutzerdichte gegen Erlebnis, Laufzeit gegen Verfügbarkeit und die Frage, welche Einsparung tatsächlich beim Nutzer ankommt.

Sparen, ohne die Sitzung zu verschlechtern

Einführung · 5 Abschnitte · ~15 Min Lesezeit · Stand

Betriebsfrage

Die Kosten einer Sitzungsplattform entstehen aus drei Größen: wie viele Hosts laufen, wie lange sie laufen und wie viele Nutzer auf einem Host arbeiten. Jede davon lässt sich verändern — und jede zahlt der Nutzer mit Erlebnis oder Wartezeit.

Mentales Modell

  1. Nutzerdichte
  2. Hostgröße
  3. Laufzeit
  4. Reserve

Die Stellschrauben

NutzerdichteMehr Nutzer je Host senken die Kosten pro Nutzer und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass einer die anderen beeinträchtigt.
LaufzeitHosts außerhalb der Arbeitszeit abzuschalten spart unmittelbar — bis jemand um sechs Uhr morgens arbeiten will.
ReserveKapazität für den Ausfall eines Hosts kostet dauerhaft und zahlt sich genau einmal aus.

Was die Einsparung kostet

  • Eine zu hohe Dichte äußert sich als zähe Sitzungen zur Spitzenzeit, nicht als Ausfall.
  • Eine zu aggressive Abschaltung äußert sich als Wartezeit beim Start der ersten Sitzung.
  • Beide Effekte treffen zuerst die Nutzer und erreichen den Betrieb erst über Beschwerden.

Route

Gelesen ist nicht geprüft: Im Modul entscheidest du die Fälle selbst und siehst danach, wo dein Urteil trägt.

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Modul-Aufbau

EINFÜHRUNGSparen, ohne die Sitzung zu verschlechtern~15 Min
ADR-001NUTZERDICHTEsenior
ADR-002ABSCHALTUNGsenior
SORT-003MISSION · EINSPARWIRKUNGsenior

Quellen

  1. 01learn.microsoft.com/en-us/azure/virtual-deskto…toscale-scaling-plan
  2. 02learn.microsoft.com/en-us/azure/virtual-desktop/insights

Verfasst von Julian Zentgraf