Ein Objekt, zwei Verzeichnisse
Einführung · 5 Abschnitte · ~15 Min Lesezeit · Stand
Betriebsfrage
In einer hybriden Umgebung existiert eine Person zweimal: als lokales Verzeichnisobjekt und als Cloudobjekt. Damit daraus eine Identität wird, muss ein Abgleich beide zuverlässig einander zuordnen — und diese Zuordnung ist die Stelle, an der die meisten hybriden Fehlerbilder entstehen.
Mentales Modell
- Quellobjekt
- Bereichsfilter
- Zuordnung
- Attributfluss
- Cloudobjekt
Drei Entscheidungen
| Bereich | Welche Organisationseinheiten und Objekttypen überhaupt abgeglichen werden. Ein zu weiter Bereich bringt Dienstkonten und Altobjekte in die Cloud. |
|---|---|
| Zuordnung | Anhand welchen Merkmals ein lokales Objekt einem vorhandenen Cloudobjekt zugeordnet wird. Passt es nicht, entsteht ein Duplikat statt einer Verbindung. |
| Attributfluss | Welche Attribute in welche Richtung fließen. Für ein abgeglichenes Objekt liegt die Hoheit über die meisten Attribute lokal. |
Was der Abgleich nicht ist
- Kein Backup — gelöschte lokale Objekte werden auch in der Cloud entfernt.
- Keine Echtzeitverbindung — zwischen lokaler Änderung und Sichtbarkeit in der Cloud liegt ein Intervall.
- Keine Sicherheitsgrenze — wer das lokale Verzeichnis kontrolliert, beeinflusst die abgeglichenen Cloudobjekte.