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Notbetrieb und Krisenlagen

Wenn der Normalbetrieb nicht verfügbar ist: Wiederanlaufreihenfolge nach Abhängigkeit, Notbetriebsentscheidungen mit begrenztem Umfang und Kommunikation, die auch ohne die eigenen Systeme funktioniert.

Der Plan, der ohne die eigenen Systeme funktioniert

Einführung · 5 Abschnitte · ~15 Min Lesezeit · Stand

Betriebsfrage

Notfallpläne scheitern selten am Inhalt. Sie scheitern daran, dass der Plan im Dateiablagesystem liegt, das gerade ausgefallen ist, und die Telefonliste in einem Verzeichnisdienst, an dem sich niemand mehr anmelden kann.

Mentales Modell

  1. Lage feststellen
  2. Notbetrieb entscheiden
  3. Wiederanlauf ordnen
  4. Bestätigen
  5. Zurückführen

Wiederanlauf ordnen

Die Reihenfolge ergibt sich nicht aus der Wichtigkeit der Dienste, sondern aus deren Abhängigkeiten. Ein hochkritischer Fachdienst, der ohne Verzeichnisdienst, Namensauflösung und Zeitquelle nicht startet, gehört trotzdem hinter diese — sonst startet er zweimal falsch.

  • Zuerst die Grundlagen: Strom, Netz, Namensauflösung, Zeit, Identität.
  • Dann die Dienste, von denen andere abhängen.
  • Zuletzt die Endanwendungen — mit fachlicher Abnahme, nicht nur technischem Start.

Notbetrieb

UmfangWas ausdrücklich nicht läuft, ist Teil der Entscheidung — sonst versucht jeder, alles zu retten.
DauerEin Notbetrieb ohne geplantes Ende wird zum Dauerzustand mit ungeprüften Ausnahmen.
RückkehrDie Rückführung in den Normalbetrieb braucht denselben Planungsgrad wie der Notbetrieb selbst.

Route

Gelesen ist nicht geprüft: Im Modul entscheidest du die Fälle selbst und siehst danach, wo dein Urteil trägt.

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Modul-Aufbau

EINFÜHRUNGDer Plan, der ohne die eigenen Systeme funktioniert~15 Min
FLOW-001MISSION · WIEDERANLAUFsenior
ADR-002NOTBETRIEBsenior
ADR-003KRISENKOMMUNIKATIONsolide

Quellen

  1. 01csrc.nist.gov/pubs/sp/800/34/r1/final
  2. 02csrc.nist.gov/pubs/sp/800/61/r2/final

Verfasst von Julian Zentgraf