PKI, Zertifikate & TLS-Lifecycle

Zertifikatsanfrage entwerfen

Namen, Verwendungszweck und Schlüsselgrenze einer Anfrage so begrenzen, dass ein Zertifikat nicht mehr Identität behauptet als der Dienst benötigt.

Lehrtext · 4 Abschnitte · zuletzt geprüft: 2026-07-30

Die Betriebsfrage

Eine Zertifikatsanfrage legt fest, welche Identität und welche kryptografische Verwendung ein Dienst später beweisen kann. Der Antrag ist damit eine Sicherheitsgrenze, nicht bloß ein Formular.

LernzielDu kannst eine Anfrage auf benötigte DNS-Namen, Schlüsselverwendung und verantwortlichen Ausstellungsweg begrenzen.

Anfrage als Vertrag

Dienst und Zielnamen aus der Architektur ableitenBenötigte Protokollrolle und Schlüsselverwendung festlegenNamensquelle und Berechtigung gegen die Vorlage prüfenSchlüsselort, Exportregel und Erneuerungsweg entscheiden
Jeder zusätzliche Name vergrößert die Identität, die ein kompromittierter Schlüssel vortäuschen könnte.

Was nicht vermischt werden darf

Dienstidentität
DNS-Namen im SAN müssen dem erreichbaren Dienst entsprechen.
Ausstellungsrecht
Eine berechtigte Identität darf nur Anträge in ihrem vorgesehenen Scope stellen.
Schlüsselschutz
Der private Schlüssel bleibt bei der vorgesehenen Betriebsgrenze.

Prüffrage

Kurzcheck

Welche Angabe sollte ein generisches Webserver-Zertifikat nicht ohne nachgewiesenen Bedarf enthalten?

  • Zusätzliche Namen eines anderen Dienstes oder Mandanten
  • Den tatsächlich bereitgestellten FQDN
  • Den vorgesehenen Ausstellungsweg

Treffer. Richtig. Zusätzliche SANs erweitern die Identität des einen Schlüssels.

Jetzt anwenden

Diesen Stoff gibt es als Modul mit bewerteten Entscheidungs-Checks — dieselbe Einführung, danach die Übungen.

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Quellen & Aktualität3 Primärquellen · zuletzt geprüft:
  1. 01rfc-editor.org/rfc/rfc5280
  2. 02learn.microsoft.com/en-us/windows-server/ident…te-template-concepts
  3. 03rfc-editor.org/rfc/rfc6125