Microsoft 365 Collaboration Administration

Migration: Dateien wandern, Zustände hängen an ihnen

Eine Abteilung zieht von einem Netzlaufwerk nach SharePoint um. Der Lauf meldet Erfolg, alle Dateien sind da — und in der zweiten Woche sehen Personen Dokumente, die sie vorher nicht sehen konnten. Die Einstellung zum Migrieren von Berechtigungen war eingeschaltet und hat getan, was sie tut: Standardmäßig wandern nur Ordnerberechtigungen mit, Dateiberechtigungen nicht, und die Zieldateien erben vom Ordner. In diesem Modul lernst du, welche Zustände an Dateien hängen und welche gar nicht mitwandern. Du lernst die genaue Regel, nach der ein Abgleich Dateien überspringt, warum eine reine Berechtigungsänderung in der Quelle dabei unsichtbar bleibt, warum die Wahl der Bibliothek statt eines Ordners als Ziel die Rechte des Stammordners kostet — und warum das Ziel einer Aufgabe nach der Erstmigration nicht mehr geändert werden kann.

Lehrtext · 12 Abschnitte · zuletzt geprüft: 2026-09-12

Die Dateien sind da, die Rechte nicht

Eine Fachabteilung zieht von einem Netzlaufwerk nach SharePoint um. Der Lauf meldet Erfolg, alle Dateien sind am Ziel. In der zweiten Woche kommen die Meldungen: Personen sehen Dokumente, die sie vorher nicht sehen konnten. Die Einstellung zum Migrieren von Berechtigungen war eingeschaltet.

Sie war eingeschaltet und hat getan, was sie tut. Standardmäßig überträgt Migration Manager laut Dokumentation die Ordnerberechtigungen; Dateiberechtigungen werden nicht übertragen, und die Dateien am Ziel erben die Berechtigungen des übergeordneten Ordners. Wer auf einem Netzlaufwerk mit abweichenden Rechten auf einzelnen Dateien gearbeitet hat, verliert diese Abweichung genau dort, wo sie gemeint war.

LernzielDu kannst sagen, welche Zustände bei einer Migration mitwandern und welche nur unter zusätzlichen Einstellungen, du kennst die Regel, nach der ein Abgleich Dateien überspringt, und du weißt, warum eine reine Berechtigungsänderung an der Quelle beim Abgleich unsichtbar bleibt.

Abgleich (Delta Sync)Jeder Lauf einer Migrationsaufgabe nach dem ersten. Der erste Lauf heißt Erstmigration; danach kann das Ziel nicht mehr geändert werden. Der Abgleich überträgt standardmäßig nur, was neu oder geändert ist — und was das heißt, entscheidet eine Regel über Pfad und Änderungszeit.

Was mitwandert und woran es hängt

Der Satz, aus dem sich fast alles Weitere ableitet, steht in der Dokumentation gleich zu Beginn: Berechtigungen werden zusammen mit den Dateien übertragen. Sie sind kein eigener Gegenstand der Migration, sondern ein Anhängsel an einem Dateitransfer.

Erstmigration
Alle Berechtigungen werden übertragen.
Abgleich
Berechtigungen werden nur dann übertragen, wenn die zugehörige Datei in diesem Lauf mitgeht.
Ordnerberechtigungen
Werden standardmäßig übertragen.
Dateiberechtigungen
Werden standardmäßig nicht übertragen; die Zieldateien erben vom übergeordneten Ordner. Die Übertragung lässt sich in den Projekteinstellungen einschalten.

Die letzte Zeile ist der Fall aus dem Einstiegsabsatz. Sie ist eine bewusste Voreinstellung mit einem benannten Preis: Die Dokumentation hält fest, dass das Migrieren von Dateiberechtigungen den Vorgang verlangsamen kann. Wer sie einschaltet, kauft Genauigkeit mit Laufzeit — und wer sie nicht einschaltet, bekommt eine Ablage, deren Rechtestruktur gröber ist als die Quelle.

Die Falle beim ZielWird als Ziel die Bibliothek einer SharePoint-Site gewählt, werden die Berechtigungen des Stammordners der Quelle laut Dokumentation nicht übertragen. Der empfohlene Ausweg ist, im Ziel zuerst einen Ordner anzulegen und diesen als Ziel anzugeben. Eine Entscheidung, die wie eine Formalie aussieht, entscheidet damit über die oberste Ebene der Rechtestruktur.

Identitätszuordnung steht vor allem anderen

Berechtigungen sind Aussagen über Identitäten. Eine Migration kann sie nur übertragen, wenn sie weiß, welche Identität in der Quelle welcher im Ziel entspricht — und diese Zuordnung ist ein eigener, vorgelagerter Vorgang.

Die Dokumentation ist an dieser Stelle ungewöhnlich deutlich: Die Zuordnung muss vor jeder Migration abgeschlossen sein. Sind die Identitäten vorher nicht sauber eingerichtet, kann das dazu führen, dass Nutzer den Zugriff auf Inhalte verlieren — und dass Angaben am Ziel falsch sind. Beides fällt erst nach dem Lauf auf, und beides betrifft dann bereits übertragene Inhalte.

  • Die Rollen der Quelle werden auf Zielrollen abgebildet — etwa Owner auf Owner, Editor auf Can edit, Viewer auf Can view.
  • Für Gruppen aus einer Quelle empfiehlt die Dokumentation, im Ziel eine Microsoft-365-Gruppe mit derselben Mitgliedschaft anzulegen und die Quellgruppe darauf abzubilden.
  • Für mindestens eine Quelle — Egnyte — wird eine Gruppenzuordnung laut Dokumentation nicht unterstützt; Gruppenberechtigungen wandern dort nicht mit.
Warum das keine Nacharbeit sein kannEine falsche Zuordnung erzeugt keine Fehlermeldung, sondern ein plausibel aussehendes Ergebnis mit den falschen Namen darin. Nach dem Lauf ist die Korrektur keine Wiederholung der Zuordnung, sondern eine Berichtigung an tausenden Objekten — und der Abgleich hilft dabei nicht, wie der nächste Abschnitt zeigt.

Zwischenstand

Kurzcheck

Nach einer Migration mit Standardeinstellungen stellt sich heraus, dass einzelne Dateien in der Quelle abweichende, engere Berechtigungen hatten. Wie sieht es am Ziel aus?

  • Die Dateien erben die Berechtigungen ihres Ordners — die Abweichung ist verloren.
  • Die abweichenden Berechtigungen wurden übertragen, wirken aber erst nach dem nächsten Abgleich.
  • Die Dateien haben am Ziel gar keine Berechtigungen und sind nur für Administratoren sichtbar.

Treffer. Richtig. Standardmäßig werden Ordnerberechtigungen übertragen und Dateiberechtigungen nicht; die Zieldateien erben vom übergeordneten Ordner.

Die Regel, nach der übersprungen wird

Im Standardmodus überträgt ein Abgleich nur, was neu oder geändert ist. Wann genau eine Datei übersprungen wird, ist eng definiert — und die Definition hat eine Kehrseite, die man kennen muss.

Übersprungen wird nur, wenn
der vollständige Zielpfad einschließlich Dateiname unverändert ist und die letzte Änderungszeit am Ziel neuer ist als in der Quelle.
Nicht übertragen wird außerdem
eine Datei, die sowohl in der Quelle als auch am Ziel geändert wurde, wenn die Änderungszeit am Ziel die neuere ist.

Die zweite Zeile ist der Fall, der im Koexistenzbetrieb entsteht: Wird an beiden Orten gearbeitet, gewinnt beim Abgleich nicht die fachlich richtige Fassung, sondern die mit dem jüngeren Zeitstempel am Ziel. Eine Änderung in der Quelle kann dadurch stillschweigend liegen bleiben — ohne Fehler, ohne Hinweis, ohne Konflikthinweis.

Die Konsequenz für die ÜbergangszeitWer Quelle und Ziel parallel betreibt, braucht deshalb eine klare Ansage, wo gearbeitet wird. Ein „bis auf Weiteres beides“ ist keine Übergangsregelung, sondern eine Vereinbarung darüber, dass Änderungen verloren gehen dürfen — nur dass es niemand so formuliert hat.

Die Berechtigungsfalle im Abgleich

Aus den beiden vorigen Abschnitten zusammen folgt der unangenehmste Befund dieses Moduls, und die Dokumentation schreibt ihn ausdrücklich hin.

Berechtigungen wandern nur mit einer Datei. Ändert jemand in der Quelle nur die Berechtigung einer Datei, bleibt deren letzte Änderungszeit unverändert — die Datei gilt damit als unverändert und wird im Standardmodus nicht übertragen. Die Berechtigungsänderung kommt am Ziel nicht an.

  • Das betrifft genau die Änderungen, die man während einer laufenden Migration am ehesten macht: jemandem etwas entziehen oder freigeben.
  • Es gibt dafür keinen eigenen Berechtigungsabgleich; die einzige dokumentierte Abhilfe ist der Wechsel in den Modus, der alle Dateien erneut überträgt.
  • Dieser Modus dauert deutlich länger — man bezahlt eine Berechtigungsänderung mit einem vollständigen Neudurchlauf.
Und eine Ausnahme im ÜberschreibmodusSelbst der vollständige Modus überschreibt nicht alles: Wurde am Ziel eine geerbte Berechtigung in eine explizite geändert, während die Quelle weiterhin erbt, werden die Zielberechtigungen laut Dokumentation nicht überschrieben. Wer am Ziel bereits eigene Rechtestrukturen gebaut hat, bekommt sie also nicht versehentlich plattgemacht — und bekommt die Quelle dort auch nicht durchgesetzt.

Was der Umzug an Werkzeug verlangt

Migration Manager liegt im SharePoint Admin Center und arbeitet mit Agenten: leichtgewichtigen Diensten auf Rechnern oder virtuellen Maschinen, die sich sowohl am Ziel in Microsoft 365 als auch an der lokalen Quelle authentifizieren. Aufgaben werden automatisch dem nächsten freien Agenten einer Gruppe zugewiesen.

Quellen
Dateifreigaben sowie Inhalte von anderen Anbietern — genannt werden Google Workspace, Box, Dropbox und Egnyte.
Ziele
SharePoint-Site, OneDrive-Konto oder Teams-Site; für viele Nutzer auch über eine hochgeladene CSV-Datei.
Rechte am Ziel
Globaler Administrator oder OneDrive/SharePoint-Administrator im Zieltenant.
Rechte an der Quelle
Windows-Anmeldeinformationen mit Lesezugriff auf die zu migrierenden Freigaben.
Voraussetzung Dateifreigabe
Der Server der Quelle muss SMB 2.0 oder höher unterstützen.
Größe
Unterstützt werden Dateien bis 250 GB für Migrationen von Dateifreigaben nach Microsoft 365.

Für die Vorbereitung liefert das Werkzeug Vorabprüfungen und Ausschlussregeln für Dateien. Beides gehört vor den ersten produktiven Lauf: Die Vorabprüfung findet genau die Fälle, die später einzeln nachgearbeitet werden müssten — insbesondere Namen, die die Zielplattform nicht annimmt.

Eine Kleinigkeit mit großer WirkungBei der Migration in nicht-englischsprachige SharePoint-Sites soll der Site-Titel laut Dokumentation keine nicht-englischen Zeichen enthalten. Das ist die Art von Randbedingung, die in keiner Planung steht und einen Lauf zuverlässig scheitern lässt.

Was die Zielplattform nicht annimmt

Unabhängig vom Werkzeug gelten am Ziel die Namensregeln von SharePoint und OneDrive. Sie stammen aus derselben Quelle wie die Regeln für den Synchronisierungsclient — und in einer gewachsenen Netzlaufwerksablage verstößt regelmäßig ein erheblicher Teil des Bestands dagegen.

  • Unzulässige Zeichen in Datei- und Ordnernamen: " * : < > ? / \ |.
  • Führende und abschließende Leerzeichen sind nicht zulässig.
  • Reservierte Namen wie .lock, CON, PRN, AUX, NUL, COM0 bis COM9, LPT0 bis LPT9, desktop.ini sowie jeder Name, der mit ~$ beginnt.
  • _vti_ ist an keiner Stelle eines Namens zulässig.

Zur Pfadlänge macht die Dokumentation bewusst keine einzelne Zusage: Verschiedene Anwendungen und Office-Versionen haben unterschiedliche Grenzen, und deren Kombination kann je Umgebung eigen sein. Für eine Migration heißt das, die Pfadlänge als Risiko zu behandeln und in der Zielumgebung zu messen, statt sich auf eine Zahl zu verlassen.

Warum das eine Planungsgröße istDie Zahl der betroffenen Objekte ist kein Nebeneffekt, sondern bestimmt den Aufwand: Jede Umbenennung berührt Verweise, Verknüpfungen und eingeübte Suchgewohnheiten. Eine Vorabprüfung liefert diese Zahl, bevor jemand einen Termin zusagt.

Koexistenz ist eine Regel, keine Phase

Zwischen dem ersten Lauf und dem Schnitt existieren die Inhalte an zwei Orten. Wie diese Zeit gestaltet wird, ist keine organisatorische Feinheit, sondern die Entscheidung darüber, wessen Änderungen im Konfliktfall verworfen werden — denn eine Entscheidung trifft die Abgleichlogik ohnehin, anhand von Zeitstempeln.

Quelle bleibt führend, Ziel nur lesend
Die sicherste Form. Jeder Abgleich überträgt die Quelle, und am Ziel kann nichts entstehen, das er überschreiben müsste. Die Nutzer arbeiten bis zum Schnitt wie bisher.
Ziel wird führend, Quelle schreibgeschützt
Die Form für den Schnitt selbst. Nach dem letzten Abgleich kann in der Quelle nichts Neues mehr entstehen, das verloren gehen könnte.
Beide Orte beschreibbar
Die riskanteste Form. Bei gleichzeitiger Änderung gewinnt die jüngere Änderungszeit am Ziel — eine Änderung in der Quelle bleibt dann liegen, ohne Meldung.

Die dritte Zeile ist in der Praxis der Normalfall, weil sie niemand beschließt: Sie entsteht, wenn das Ziel früh freigegeben wird, damit die Fachseite schon einmal hineinsehen kann. Aus dem Hineinsehen wird Arbeiten, und ab dann läuft die Übergangszeit unter einer Regel, die nie ausgesprochen wurde.

Was in dieser Zeit einzufrieren istNeben dem Arbeitsort gehört ein zweiter Punkt geregelt: Rechteänderungen in der Quelle. Weil sie das Änderungsdatum nicht berühren, erfasst sie der Standardabgleich nicht. Für die Übergangszeit heißt das entweder, Rechteänderungen auszusetzen und sie am Ziel nachzuziehen — oder jede einzelne mit einem vollständigen Überschreiblauf zu bezahlen.

Die Entscheidung, die man nicht zurücknehmen kann

Eine Eigenschaft der Aufgabenstruktur verdient besondere Aufmerksamkeit, weil sie die einzige wirklich unumkehrbare in diesem Modul ist: Nach der Erstmigration kann das Ziel nicht mehr geändert werden.

Wer also feststellt, dass die Inhalte in der falschen Site, der falschen Bibliothek oder — der häufigste Fall — auf der falschen Ebene innerhalb der Bibliothek gelandet sind, korrigiert das nicht über die Aufgabe. Er legt eine neue an, überträgt erneut und räumt das erste Ergebnis weg. Bei großen Beständen ist das ein zweiter vollständiger Lauf.

  • Deshalb gehört die Zielstruktur vor die Erstmigration und nicht in den Probelauf.
  • Deshalb ist der Ordner im Ziel — statt der Bibliothek selbst — eine Entscheidung mit Folgen über die Berechtigungsfrage hinaus.
  • Und deshalb lohnt ein kleiner, repräsentativer Erstlauf auf eine Teilmenge mehr als jede Planung auf dem Papier.

Durchgerechnet: ein Netzlaufwerk zieht um

Vom Bestand bis zum Schnitt

Szenario

Eine Abteilung zieht mit rund 400.000 Dateien von einer Dateifreigabe nach SharePoint um. Auf dem Laufwerk gibt es gewachsene Rechte, teils auf Ordner-, teils auf Dateiebene. Während der Übergangszeit soll weitergearbeitet werden.

Anforderungen

  • Die Rechtestruktur soll am Ziel der Quelle entsprechen
  • Während der Übergangszeit dürfen keine Änderungen verloren gehen
  • Der Termin für den Schnitt soll belastbar sein

Schritte

  1. Zuerst die Identitätszuordnung abschließen. Sie muss laut Dokumentation vor jeder Migration stehen; sonst verlieren Nutzer Zugriff oder das Ziel trägt falsche Namen.
  2. Die Zielstruktur festlegen — und im Ziel einen Ordner anlegen statt die Bibliothek selbst als Ziel zu wählen, sonst wandern die Berechtigungen des Stammordners nicht mit. Nach der Erstmigration ist das Ziel nicht mehr änderbar.
  3. Die Dateiberechtigungen bewusst entscheiden: Standardmäßig wandern nur Ordnerberechtigungen. Für eine Ablage mit Rechten auf Dateiebene muss die Einstellung eingeschaltet werden — mit spürbarer Laufzeitfolge.
  4. Eine Vorabprüfung laufen lassen und die Zahl der Namensverstöße und langen Pfade erheben. Diese Zahl bestimmt den Nacharbeitsaufwand und damit den Termin.
  5. Einen Erstlauf auf eine repräsentative Teilmenge fahren und das Ergebnis an den Rechten prüfen, nicht nur an der Dateizahl.
  6. Für die Übergangszeit einen führenden Ort festlegen. Wird an beiden Orten gearbeitet, gewinnt beim Abgleich die jüngere Änderungszeit am Ziel — Änderungen in der Quelle bleiben dann still liegen.
  7. Einplanen, dass reine Berechtigungsänderungen in der Quelle vom Abgleich nicht erfasst werden. Wer sie übertragen muss, braucht einen vollständigen Überschreiblauf; wer das vermeiden will, friert Rechteänderungen für die Übergangszeit ein.
  8. Den Schnitt setzen, die Quelle schreibgeschützt stellen und einen letzten Abgleich fahren — danach ist die jüngere Änderungszeit am Ziel kein Risiko mehr.

Merksatz: Der Termin hängt nicht an der Dateizahl, sondern an drei Entscheidungen davor: Identitätszuordnung, Zielstruktur und der Frage, wo während der Übergangszeit gearbeitet wird. Alle drei sind vor dem ersten Lauf zu treffen, und eine davon ist danach nicht mehr korrigierbar.

Der Preis und die Route

Der Umzug selbst ist der beherrschbare Teil: Agenten skalieren, Aufgaben laufen parallel, Berichte zeigen den Fortschritt. Der Aufwand steckt in den Zuständen, die keine Dateien sind — Identitäten, Rechte auf Dateiebene, Namen, die die Zielplattform nicht annimmt. Sie alle verlangen Entscheidungen vor dem ersten Lauf, und keine davon zeigt sich in einer Fortschrittsanzeige.

Die Koexistenz ist dabei der Teil, der am ehesten unterschätzt wird. Zwei Orte, an denen gearbeitet werden darf, sind kein Komfort für die Übergangszeit, sondern eine Regel darüber, wessen Änderungen im Zweifel verworfen werden. Wer sie nicht ausspricht, hat sie trotzdem getroffen — die Abgleichlogik trifft sie dann anhand von Zeitstempeln.

Dazu kommt ein Ertrag, den man leicht übersieht: Eine Migration ist die einzige Gelegenheit, eine gewachsene Ablage zu bereinigen, bei der ohnehin jemand jedes Objekt anfasst. Die Vorabprüfung liefert die Liste der Namensverstöße, die Rechteerhebung die Liste der Sonderfälle — beides sind Bestandsaufnahmen, für die es sonst keinen Anlass gibt. Wer sie nur als Hindernis behandelt, bezahlt den Aufwand und nimmt den Nutzen nicht mit.

Identitätszuordnung vor jedem Lauf abschließenZielstruktur festlegen — sie ist nach der Erstmigration nicht mehr änderbarDateiberechtigungen bewusst ein- oder ausschaltenVorabprüfung fahren und Nacharbeit beziffernEinen führenden Ort für die Übergangszeit benennen
Dateien wandern, Zustände hängen an ihnen

Damit sind die fünfzehn Fachmodule des Tracks beisammen. Das letzte Modul führt sie zusammen: ein Fall, der Gruppen, Berechtigungen, Freigabe, Aufbewahrung und Untersuchung gleichzeitig berührt — so, wie es im Betrieb tatsächlich vorkommt.

Jetzt anwenden

Diesen Stoff gibt es als Modul mit bewerteten Entscheidungs-Checks — dieselbe Einführung, danach die Übungen.

Zum Modul →
Quellen & Aktualität4 Primärquellen · zuletzt geprüft:
  1. 01learn.microsoft.com/en-us/sharepointmigration/…settings-permissions
  2. 02learn.microsoft.com/en-us/sharepointmigration/mm-delta-sync
  3. 03learn.microsoft.com/en-us/sharepointmigration/mm-get-started
  4. 04support.microsoft.com/en-us/office/invalid-fil…f5-b3d2-eb39e07630fa