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Drittanwendungen und Zustimmung

Anwendungen als eigenständige Zugriffssubjekte: delegierte gegen anwendungseigene Berechtigungen, Zustimmung durch Endnutzer und der Entzug einer bereits erteilten Zustimmung.

Eine App ist ein Zugriff, kein Werkzeug

Einführung · 5 Abschnitte · ~15 Min Lesezeit · Stand

Betriebsfrage

Wenn eine Beschäftigte eine App mit ihrem Arbeitskonto verbindet, entsteht ein dauerhafter Zugriffsweg auf Unternehmensdaten — unabhängig davon, ob sie später weiterarbeitet oder das Unternehmen verlässt. Zustimmung ist deshalb eine Berechtigungsentscheidung, keine Installation.

Mentales Modell

  1. App registriert
  2. Berechtigungen angefordert
  3. Zustimmung erteilt
  4. Zugriff dauerhaft

Zwei Berechtigungsarten

DelegiertDie App handelt im Namen der angemeldeten Person und kann nie mehr, als diese Person selbst darf.
AnwendungseigenDie App handelt eigenständig ohne angemeldete Person — der Zugriff ist unabhängig von jedem Nutzer und typischerweise mandantenweit.

Zustimmung durch Endnutzer

  • Sie senkt Reibung und erzeugt Zugriffe, die niemand zentral bewertet hat.
  • Sie ist ein bekannter Angriffsweg: eine harmlos wirkende App fragt weitreichende Berechtigungen ab.
  • Wird sie eingeschränkt, braucht es einen funktionierenden Anforderungsweg — sonst entstehen Umgehungen.

Route

Gelesen ist nicht geprüft: Im Modul entscheidest du die Fälle selbst und siehst danach, wo dein Urteil trägt.

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Modul-Aufbau

EINFÜHRUNGEine App ist ein Zugriff, kein Werkzeug~15 Min
ADR-001BERECHTIGUNGSARTsenior
ADR-002ZUSTIMMUNGSPOLITIKsenior
FLOW-003MISSION · ZUSTIMMUNGSENTZUGsenior

Quellen

  1. 01learn.microsoft.com/en-us/entra/identity/enter…permissions-overview
  2. 02learn.microsoft.com/en-us/entra/identity/enter…at-is-an-application
  3. 03csrc.nist.gov/pubs/sp/800/61/r3/final

Verfasst von Julian Zentgraf