# Einen Storagepfad bis zum Redundanznachweis zurückführen Typ: Checkliste Herkunft: virtualization-private-cloud / virtual-storage-connectivity / virt-storage-recovery-path Version: virt-storage-recovery-path-2026-09-04 Geprüft: 2026-09-04 ACHTUNG: Dieses Dokument ist ein Lernartefakt aus einer Schulungssequenz. Es ist kein produktives Runbook. Vor jeder Anwendung in einer realen Umgebung müssen die Schritte gegen lokale Dokumentation, Runbooks und Freigabestatus geprüft werden. ## Szenario Ein Pfad derselben LUN wurde für Wartung kontrolliert entfernt. Die Komponente ist wieder verfügbar; die produktive Map trägt I/O weiterhin über den Ersatzpfad. ## Schritte 1. Host, Initiator, Targetport, LUN-WWID, entfernten Pfad und laufende VM-I/O bestätigen. 2. Die gewartete Verbindung im dokumentierten Scope wiederherstellen. 3. Remote Port beziehungsweise Session, SCSI-Pfad und Zuordnung zur bestehenden WWID-Map prüfen. 4. Reintegration und Failbackverhalten bei normaler I/O ohne neue Fehler beobachten. 5. Den kontrollierten Ersatzpfadtest mit Dienst- und Abbruchgrenze ausführen. 6. Beide Pfade, Leistung, Alarmzustand und vollständige Entfernung temporärer Ausnahmen dokumentieren. ## Begründung Warum: Physische Rückkehr, Geräteerkennung, Map-Reintegration und End-to-End-Failover sind getrennte Gates. Erst ihr gemeinsamer Nachweis stellt den ursprünglichen Redundanzvertrag wieder her. Folgen: **+** Der Change endet mit getesteter Redundanz statt bloßer Portsichtbarkeit. **−** Der aktive Test benötigt weiterhin Wartungsfenster, Pilotworkload und koordinierte Teams. ## Quellen 1. Debian manpage: multipathd — https://manpages.debian.org/bookworm/multipath-tools/multipathd.8.en.html 2. Debian manpage: multipath — https://manpages.debian.org/bookworm/multipath-tools/multipath.8.en.html