# Sicher migrieren statt nur erreichbar bleiben Typ: Checkliste Herkunft: virtualization-private-cloud / virtual-network-security / virt-policy-migration-parity Version: virt-policy-migration-parity-2026-09-13 Geprüft: 2026-09-13 ACHTUNG: Dieses Dokument ist ein Lernartefakt aus einer Schulungssequenz. Es ist kein produktives Runbook. Vor jeder Anwendung in einer realen Umgebung müssen die Schritte gegen lokale Dokumentation, Runbooks und Freigabestatus geprüft werden. ## Szenario Eine sensible VM soll auf einen zweiten Host migrieren. Die Portgruppen tragen denselben Namen, wurden aber hostweise eingerichtet. ## Schritte 1. Erlaubte und verbotene Testflows sowie betroffene virtuelle Adapter festlegen. 2. VLAN, L2-Security, Firewallbindung und physischen Zieluplink zwischen Quelle und Ziel vergleichen. 3. Unabhängigen Managementzugang und Rückmigration als Stoppregel bestätigen. 4. VM migrieren und Realisierung der Zielpolicy am tatsächlichen Port prüfen. 5. Erlaubten Flow positiv und verbotenen Flow negativ testen. 6. Erst nach Dienst- und Sicherheitsabnahme weitere VMs freigeben. ## Begründung Warum: Policy-Parität ist mehr als gleiche Objektnamen. Konfiguration, Realisierung und Verhalten am Zielpfad müssen zusammenpassen. Folgen: **+** Migration erhält Erreichbarkeit und Sicherheitsgrenze. **−** Die doppelte Gegenprobe verlängert das Wartungsfenster und braucht geeignete Testquellen. ## Quellen 1. https://knowledge.broadcom.com/external/article/427110/forged-transmits-and-mac-address-changes.html 2. https://knowledge.broadcom.com/external/article/379438/troubleshooting-distributed-firewall-dfw.html