# Vom Nutzerfehler zur Gegenprobe Typ: Checkliste Herkunft: virtualization-private-cloud / platform-observability / virt-observability-investigation-sequence Version: virt-observability-investigation-sequence-2026-09-13 Geprüft: 2026-09-13 ACHTUNG: Dieses Dokument ist ein Lernartefakt aus einer Schulungssequenz. Es ist kein produktives Runbook. Vor jeder Anwendung in einer realen Umgebung müssen die Schritte gegen lokale Dokumentation, Runbooks und Freigabestatus geprüft werden. ## Szenario Mehrere VMs melden sporadische Timeouts. CPU-, Storage- und Netzdiagramme enthalten gleichzeitig kleine Ausschläge. ## Schritte 1. Nutzerwirkung, betroffene Objekte und genaues Zeitfenster erfassen. 2. Zeitbasis, Sampleintervall, Aggregation und Datenlücken der Signale prüfen. 3. Betroffene und unbetroffene Vergleichsobjekte nach gemeinsamer Grenze gruppieren. 4. Die früheste durch mehrere Ebenen gestützte Abweichung als Hypothese formulieren. 5. Eine begrenzte reversible Maßnahme mit vorab geschriebenem Erfolgskriterium testen. 6. Technisches Signal und Dienstwirkung gemeinsam abnehmen und die Messlücke dokumentieren. ## Begründung Warum: Eine Diagnose wird belastbar, wenn Scope und Messqualität vor der Interpretation stehen und eine kontrollierte Gegenprobe die vermutete Grenze verändert. Folgen: **+** Zufällige zeitliche Nähe führt seltener zu breiten Symptomchanges. **−** Der Ablauf braucht Disziplin und kann bei offensichtlichen Fehlern langsamer wirken. ## Quellen 1. https://www.rfc-editor.org/rfc/rfc2330 2. https://knowledge.broadcom.com/external/article/382249/using-esxtop-and-interpreting-esxtop-sta.html