# Vom Workloadbedarf zur Hostfreigabe Typ: Checkliste Herkunft: virtualization-private-cloud / host-platform-basics / virt-host-evidence-order Version: virt-host-evidence-order-2026-09-03 Geprüft: 2026-09-03 ACHTUNG: Dieses Dokument ist ein Lernartefakt aus einer Schulungssequenz. Es ist kein produktives Runbook. Vor jeder Anwendung in einer realen Umgebung müssen die Schritte gegen lokale Dokumentation, Runbooks und Freigabestatus geprüft werden. ## Szenario Ein neuer Host soll eine VM-Klasse mit besonderen CPU-Funktionen aufnehmen. Bisher existiert nur eine Herstellerangabe zum Prozessormodell. ## Schritte 1. Benötigte und nur optionale Workloadfunktionen voneinander trennen. 2. Konkretes Hostmodell und Herstellerfreigabe gegen die benötigte Funktion prüfen. 3. Firmwarestand und aktivierte Virtualisierungsfunktionen erfassen. 4. Sichtbarkeit und Nutzbarkeit im laufenden Hostsystem validieren. 5. Fähigkeitslabel mit Evidenzdatum setzen und die VM-Klasse zulassen. ## Begründung Warum: Jede Stufe hängt von der vorherigen ab. Erst der Laufzeittest verbindet statische Produktfähigkeit und aktuelle Firmware mit der tatsächlich nutzbaren Plattform. Folgen: **+** Das Freigabelabel hat eine nachvollziehbare Herkunft. **−** Jede Änderung an einer vorgelagerten Stufe kann eine erneute Abnahme auslösen. ## Quellen 1. Microsoft Learn: System requirements for Hyper-V on Windows Server — https://learn.microsoft.com/en-us/windows-server/virtualization/hyper-v/host-hardware-requirements 2. libvirt: virt-host-validate — https://www.libvirt.org/manpages/virt-host-validate.html