# Was beim Absenken wirklich passiert Typ: Checkliste Herkunft: rds-avd-operations / capacity-autoscale / rds-avd-scale-rampdown-sequence Version: rds-avd-scale-rampdown-sequence-2026-09-13 Geprüft: 2026-09-13 ACHTUNG: Dieses Dokument ist ein Lernartefakt aus einer Schulungssequenz. Es ist kein produktives Runbook. Vor jeder Anwendung in einer realen Umgebung müssen die Schritte gegen lokale Dokumentation, Runbooks und Freigabestatus geprüft werden. ## Szenario Ein Pool senkt ab 16:00 ab, die erzwungene Abmeldung ist aktiviert. Um zu erklären, warum ein bestimmter Kollege um 16:32 abgemeldet wurde und eine andere Kollegin nicht, soll der Ablauf für einen abzuschaltenden Host in der richtigen Reihenfolge stehen. ## Schritte 1. Den Host mit der niedrigsten Zahl von Sitzungen wählen — aktive und getrennte zusammengezählt. 2. Den Host in den Drain-Modus setzen, damit keine neuen Sitzungen mehr dorthin gehen. 3. Den betroffenen Sitzungen die konfigurierte Benachrichtigung schicken. 4. Die eingestellte Wartezeit verstreichen lassen. 5. Verbliebene Nutzer abmelden. 6. Die virtuelle Maschine aufheben. ## Begründung Warum: Ein automatischer Eingriff, der Menschen betrifft, ordnet die Schritte nach steigender Eingriffstiefe: erst den Zufluss sperren, dann informieren, dann warten, erst zuletzt beenden. Wer die Reihenfolge kennt, kann jede einzelne Beobachtung im Betrieb erklären — und weiß, an welcher Stelle eine zu kurze Wartezeit wirkt. Folgen: **+** Betroffene werden vorgewarnt statt abgeschnitten, und der Host füllt sich während des Wartens nicht erneut. **−** Der Vorgang trifft den Host mit den **wenigsten** Sitzungen: Wer allein auf einer fast leeren Maschine arbeitet, wird bevorzugt abgemeldet, während eine volle Maschine unbehelligt bleibt. Das wirkt willkürlich und ist es nicht — erklären muss man es trotzdem. ## Quellen 1. https://learn.microsoft.com/en-us/azure/virtual-desktop/autoscale-create-assign-scaling-plan