# Zugriff zurücknehmen, ohne zu viel zu treffen Typ: Checkliste Herkunft: m365-collaboration / permissions-and-inheritance / m365-permission-revoke-sequence Version: m365-permission-revoke-sequence-2026-09-12 Geprüft: 2026-09-12 ACHTUNG: Dieses Dokument ist ein Lernartefakt aus einer Schulungssequenz. Es ist kein produktives Runbook. Vor jeder Anwendung in einer realen Umgebung müssen die Schritte gegen lokale Dokumentation, Runbooks und Freigabestatus geprüft werden. ## Szenario Eine externe Person soll den Zugriff auf Projektunterlagen verlieren. Sie hat über die Zeit auf mehreren Wegen Zugriff bekommen: einen Freigabelink auf eine Datei, eine Direktvergabe an einer Bibliothek und eine Mitgliedschaft in einer Sicherheitsgruppe. ## Schritte 1. Alle Stellen erheben, an denen die Person berechtigt ist — Site, Bibliotheken, Elemente, Links 2. Je Fundstelle die Quelle bestimmen: Gruppe, SharePoint-Gruppe, Direktvergabe oder Link 3. Prüfen, wer über dieselbe Quelle Zugriff hat und legitim bleiben soll 4. Je Quelle an der Ebene entfernen, auf der der Zugriff entstanden ist 5. Verbliebene Einträge mit `Limited Access` als Hinweis auf übersehene Einzelfreigaben nachgehen 6. Das Ergebnis am Objekt verifizieren, statt der Oberfläche zu glauben, in der geklickt wurde ## Begründung Warum: Eine Rücknahme ist erst dann eine, wenn jede Quelle einzeln adressiert wurde. Die Erhebung steht vorn, weil danach nichts mehr vollständig zu finden ist; die Verifikation hinten, weil eine Oberfläche bestätigt, was sie gesetzt hat, und nicht, was gilt. Folgen: **+** Der Zugriff endet an allen Stellen, und niemand verliert nebenbei einen berechtigten. **−** Die Erhebung kostet Zeit, in der der Zugriff noch besteht — bei akutem Verdacht muss zuerst grob gesperrt und dann sauber nachgearbeitet werden. ## Quellen 1. https://learn.microsoft.com/en-us/sharepoint/understanding-permission-levels 2. https://learn.microsoft.com/en-us/sharepoint/modern-experience-sharing-permissions