# Eine App freigeben, die auch ankommt Typ: Checkliste Herkunft: m365-collaboration / apps-consent-governance / m365-app-approval-sequence Version: m365-app-approval-sequence-2026-09-12 Geprüft: 2026-09-12 ACHTUNG: Dieses Dokument ist ein Lernartefakt aus einer Schulungssequenz. Es ist kein produktives Runbook. Vor jeder Anwendung in einer realen Umgebung müssen die Schritte gegen lokale Dokumentation, Runbooks und Freigabestatus geprüft werden. ## Szenario Eine Fachabteilung hat eine Drittanbieter-App beantragt. Sie soll für 60 Personen nutzbar und auffindbar sein, für alle anderen nicht. Der Tenant hatte bisher keine bewusste App-Governance. ## Schritte 1. Klären, welches Modell auf der Nutzerebene gilt — Berechtigungsrichtlinien oder app-zentrierte Verwaltung 2. Die fachlichen Angaben der App heranziehen: Zertifizierungsstatus, Herausgeberzusicherung, Datenumgang 3. Die organisationsweite Einstellung für diese App-Kategorie prüfen — sie kann alles Weitere unwirksam machen 4. Den Status der App auf Organisationsebene auf erlaubt setzen 5. Auf der Nutzerebene genau die 60 Personen adressieren 6. Über eine Setup-Richtlinie das Anheften regeln, damit die App auffindbar ist ## Begründung Warum: Die Reihenfolge folgt der Reichweite: Was am weitesten wirkt, wird zuerst geprüft, weil es alles Feinere unwirksam machen kann. Die fachliche Prüfung steht vorn, weil sie die einzige ist, die zur Ablehnung führen kann — jeder Konfigurationsschritt davor wäre verlorene Arbeit. Folgen: **+** Die Freigabe wirkt beim ersten Durchgang, und die Entscheidung ist über Katalog und App-Detailseite belegbar. **−** Der Weg berührt vier Ebenen in mehreren Oberflächen und lässt sich nicht an eine einzelne Rolle delegieren. ## Quellen 1. https://learn.microsoft.com/en-us/microsoftteams/manage-apps 2. https://learn.microsoft.com/en-us/microsoftteams/app-policies